| April 2007 |
Steuernews |
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1. Verluste bei Veräußerungsgeschäften |
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Werden Wirtschaftsgüter des Privatvermögens (z.Bsp. Wertpapiere) innerhalb eines Jahres nach der Anschaffung wieder veräußert, so ist ein entstandener Gewinn steuerpflichtig. Verluste aus solchen Geschäften sind allerdings nur eingeschränkt abziehbar. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, daß diese eingeschränkte Ausgleichsmöglichkeit nicht gegen das Grundgesetz verstößt. |
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2. Private PKW-Nutzung |
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Überläßt ein Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer einen PKW auch zur privaten Nutzung, ist der private Nutzungsanteil als geldwerter Vorteil steuer- und sozialversicherungspflichtig. Dabei kann der steuerpflichtige Nutzungsanteil pauschal nach der sog. 1%-Regelung ermittelt werden. Zahlt der Arbeitnehmer an den Arbeitgeber ein Entgelt für die Überlassung des PKW, mindert dies den zu versteuernde Nutzungswert.
Bei hohen einmaligen Entgelten kann sich dies für den Arbeitnehmer steuerlich ungünstig auswirken - derartige Zahlungen sollten gegebenenfalls auf mehrere Jahre verteilt werden. |
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3. Grunderwerbsteuer ab 2007 |
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Bisher wurde der Erwerb eines Grundstücks bundeseinheitlich mit 3,5 % der Gegenleistung besteuert. Nach einer Änderung des Grundgesetzes können nun die Bundesländer den Steuersatz selbst bestimmen. So hat das Bundesland Berlin den Satz ab 1.1.2007 bereits auf 4,5% erhöht. |
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4. Hinzurechnungsbesteuerung |
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Bisher wurden in Deutschland die Einkünfte einer im EU-Ausland ansässigen Tochtergesellschaft der inländischen Muttergesellschaft zugerechnet, falls die Besteuerung im EU-Ausland mit weniger als 25% vorgenommen wurde. Diese Regelung wurde für EU-widrig erklärt. Die Finanzverwaltung hat nun reagiert. Wenn die Tochtergesellschaft im Ausland aktiv wirtschaftlich tätig ist, wird künftig keine Hinzurechnung der Einkünfte mehr vorgenommen. |
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5. Ansparrücklage |
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Kleine und mittlere Betriebe können für die geplante Anschaffung oder Herstellung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens eine Rücklage in Höhe von 40% der voraussichtlichen Kosten bilden. Dadurch wird der Gewinn im Jahr der Bildung gemindert. Wird die Investition dann nicht durchgeführt, muß die Rücklage wieder gewinnerhöhend aufgelöst werden.
Wird sofort eine neue Rücklage für das gleiche Wirtschaftsgut gebildet, müssen dem Finanzamt nachvollziehbare Gründe dargelegt werden können. |
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6. Jahresmeldungen |
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Für alle Arbeitnehmer, die über den Jahreswechsel hinaus beschäftigt werden, müssen die Arbeitgeber Jahresmeldungen über die sozialversicherungspflichtigen Entgelte an die Krankenkassen übermitteln. Die Meldungen für das Jahr 2006 sind bis spätestens 15. April 2007 vorzunehmen. |
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7. Unternehmensteuerreform 2008 |
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Der Entwurf eines Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 enthält zahlreiche Änderungen, die ab 2008 bzw. - hinsichtlich der Besteuerung der privaten Kapitalerträge - ab 2009 wirksam werden sollen. Es sind weitreichende Änderungen in verschiensten Bereichen geplant. |